Naqoyqatsi Naqoyqatsi

Nach "Koyaanisqatsi" und "Powaqqatsi" schließt der renommierte, vielfach preisgekrönte Autor, Regisseur und Produzent Godfrey Reggio nun mit "Naqoyqatsi" seine künstlerische Trilogie ab.

Sein finales Werk behandelt die Gewalt und Zerstörung, die in manchen Fassetten unserer technisierten Welt geradezu kultiviert werden. Godfrey Reggio behandelt dieses Thema allerdings nicht auf eine überaus moralisierende Weise, sondern mit Hilfe einer stark verfremdeten Bilderflut, deren Ästhetik allein die Formen des Handels, nicht aber deren Schrecken vermitteln.

Unterlegt von der eindringlichen Musik des Elektronik-Minimalisten Philip Glass und des Cello-Virtuosen verdunkeln Atompilze den Himmel, rasen Sternschnuppen über das dunkle Firmament und erscheinen die Gesichter von Adolf Hitler, Elton John, Osama bin Laden, Arafat, Mandela, George W. Bush sowie namenlosen Erdbürger, die milde und in Zeitlupe auf den Zuschauer herablächeln.

Ein eindringliches Kunstwerk unserer Zeit!

Menüs:
Nach den zwei für Buena Vista typischen Trailern folgt ein schlichtes, statisches Menü mit einer Bildcollage im Hintergrund

Specials:
- Making of: Das Leben im Würgegriff der Technologie (1:34 Min; eigentlich nur aus 2 O-Tönen von Soderberg (Producer) und Reggio (Regie) bestehend
- Filmmusik: Ein Gespräch mit den Komponisten Phillip Glass und dem Cellisten Yo-Yo Ma (7:04 Min.)
- Original Filmtrailer Koyaanisqatsi
- Original Filmtrailer Powaqqatsi
- Diskussion über den Film an der New York University (54:28 Min; Mit Godfrey Reggio (Regie) Philip Glass (Musik) und Jon Kane (Visuelles Design)

Facts:
- Genre: Dokumentarfilm
- Erscheinungstermin: 22. April 2004 - Regie: Godfrey Reggio

- FSK: 6
- 1,78:1 / 16:9 anamorph
- Ton: DD 5.1
- Untertitel: Extras mit deutschen Untertiteln
- Regionalcode 2
- DVD 9

DVD-Today Wertung:
Sicherlich der abstrakteste und schwerst zugängliche Film der Qatsi-Reihe
7 Punkte


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